Winterfotos von Hans-Erich Goldstein

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Fre, 03. 05. 2019, 08.00 - 20.00 | Ausflug nach Südtirol/Trentino

Kaiser Max und das Gurgltal
Wenn Sie jetzt an einen fruchtig, feinen Pinot noir aus Tarrenz denken, liegen Sie richtig.

Aber auch dann, wenn  ihnen Maximilian I. aus der Dynastie der Habsburger einfällt, der Tirol und damit das Gurgltal von seinem Verwandten, dem Landesfürsten von Tirol, Erzherzog Sigmund, übernahm.

Erzherzog Sigismund der Münzreiche und Kaiser Maximilian haben neben der Jagd auch die Fischerei sehr gefördert, wohl aus Eigennutz, da zu jener Zeit Jagd und Fischerei ausschließlich dem Landesfürsten und Adel erlaubt waren. Klöster bewirtschafteten Teichanlagen zur Versorgung in der Fastenzeit. Krebs, Fisch, Biber  und Schwan zählen zu den Fastenspeisen.
Im ungezähmten Inn gab es Hecht, Äsche und Huchen neben Bachforelle und Saibling. Heute sind Äsche und Huchen aus dem regulierten Inn verschwunden.
Kaiser Maximilian ordnete den Besatz vor allem mit Bachforellen bis hinauf in die Hochgebirgsseen an. So fand man im Gossenköllesee im Kühtai noch genetisch in die Zeit Maximilians reichende Bachforellen. Heute gibt es ein vom Institut für Ökologie der Uni Innsbruck betreutes Zuchtprogramm dieser  Forellen mit Donau-stämmigem Erbgut in Thaur.  
Auch Krebsbesatz ist in der Nähe und im wasserreichen Gurgltal selbst beschrieben. Nachweislich in „drei weyer umb Frundts“ um 1500, dem heutigen  Freundsheim bei Barwies.
Mit Hechten, Karpfen und Krebsen war auch der  „S e e zu Spiegelfreid“  besetzt, welcher alle 5 Jahre abgelassen wurde. Ein weiteres Gewässer „Seele zu
T a r r e n t z “   war zur Speisung des Spiegelfreider Sees  mit Brut besetzt. Die meisten Teiche wurden schon von Erzherzog Sigmund angelegt. Kaiser Maximilian I. aber hat dieses Erbe treu verwaltet und uns eine exakte  Beschreibung der Teichanlagen Tirols im Fischereibuch hinterlassen. Durch Jahrhunderte wurden sie mit mehr oder weniger großem Erfolg bewirtschaftet, bis sie im Laufe des  18.Jahrhunderts  verfielen und teils ausgetrocknet wurden oder verlandeten.  Im 19. Jahrhundert ist zudem der Edelkrebs mit dem Auftreten der Krebspest großteils verschwunden.

Wie passend, dass sich die Weinbauern in Tarrenz und weiter rund um den Tschirgant auf den Ausbau des edlen Pinot noir und frischer Weißweine konzentrieren. Was könnte besser zu Fisch und Flußkrebsgerichten munden, als die Weine aus der Region? 

Dieser Gedankensplitter und das Foto stammt von Maria Braun ©

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