Sam, 16. 12. 2017, 14.00 - 19.00 | Kunst & Schnaps bei der Kunststrasse 2017
Sam, 06. 01. 2018, 18.30 - 22.00 | Neujahrsempfang

Nordtiroler Wein – ein Spiel von Rebe, Klima, Terroir und der Kunst des Winzers.


Um dieses Spiel zu gewinnen, braucht es neben Wissen, Erfahrung und Fleiß auch Ausdauer und Glück.

Die jungen Nordtiroler Winzer schließen an die Weinkultur der Glanzzeit unter Kaiser Maximilian I. um 1500 an. Weine aus der roten Burgunder Rebsorte in der Gegend von Tarrenz beweisen das, ebenso wie Weißweine aus der weißen Burgundertraube, ein schlank ausgebauter aromatischer Müller Thurgau der Winzer Carmen und Andreas Flür aus Tarrenz und ein beachtlicher erstgekelterter Müller Thurgau von Jungwinzer Markus Strigl aus Sautens, ein klassischer grüner Veltliner von Claus Aniballi aus Prutz und ein Weißwein aus der für das raue Klima Nordtirols sehr gut geeigneten pilzwiderstandsfähigen Neuzüchtung Solaris aus Pians von Armin Schütz. Überrascht hat auch ein feiner Chardonnay aus der Region Telfs von Winzer Carlheinz Canal. Der Pinot noir von Alexandra und Georg Flür und „Kaiser Max“ von Edgar Tangl überzeugen durch hohe Qualität. Der Rotwein aus der autochthonen Imster Traube von Arnold Happacher lässt uns die Komplexität der Aromen erahnen, die so typisch für biologischen Weinbau ist.

Die Kalkgesteinzüge der Nördlichen Kalkalpen sind gut wasserdurchlässig. Die Böden in den Haiminger Weinbergen bestehen größtenteils aus Kalk und wie schon der Flurname Magerbach beweist, sind Oberflächenwässer rar und die Humusschichten von geringer Dicke. Von hier kommen neben einem Pinot noir herrliche Weißweine aus der Burgundertraube wie auch ein aromatischer Sauvignon blanc aus den Kellern von Peter und Elisabeth Zoller-Saumwald.

Während südlich des Inns das Urgestein aus Glimmerschiefer und Schiefertonen mit einer vorwiegend wasserstauenden Eigenschaft günstige Voraussetzungen für das niederschlagsarme Weinbaugebiet in Prutz schafft, ist der Hauptanteil aus Gneisen und Granit je nach dem Zerlegungsgrad des Gesteins mehr oder weniger wasserdurchlässig. Dort finden wir die Anbaugebiete von Sautens. Das Obere Gericht ist das niederschlagsärmste Gebiet Tirols. Der Beweis für die Niederschlagsarmut der beiden Bezirke Imst und Landeck sind die noch zum Teil erhaltenen Waale um deren abschnittsweise Pflege sich inzwischen Liebhaber der alten Bewässerungskultur kümmern.
© doc braun 9.9.17

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